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Konjunkturpaket des Bundes kurzfristig nutzen!


Die SPD-Stadtratsfraktion setzt auf einen schnellen Neubau der Halle an der Godehardstraße mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung. „Dieses Projekt hat für uns höchste Priorität,“ erklärten Fraktionschef Tom Wedrins und der sportpolitische Sprecher Christian Henze nach der gestrigen Fraktionssitzung. Im Rahmen des zweiten Konjunkturpaketes bekomme die Stadt Göttingen hoffentlich schnell Geld für derartige Investitionen. Für Henze ist klar: „Der jetzige Zustand der Sporthalle lässt erkennen, dass ein Neubau insgesamt günstiger ist als eine aufwändige Sanierung, bei der keiner weiß, welche Schäden noch entdeckt werden.“

 

Deshalb sei es sehr zu unterstützen, dass Oberbürgermeister Wolfgang Meyer den Neubau bereits bei einer Umfrage des Deutschen Städtetages als Vorhaben im Rahmen des Konjunkturpaketes benannt habe.
„Jetzt brauchen wir schnell bindende Beschlüsse und eine abgeschlossene Planung. Das werden wir im Sportausschuss vorantreiben.“ kündigte Henze an. Sowohl für den Schul- als auch für den Breitensport gebe es großen Bedarf in Göttingen und auch in der Region für eine neue Sporthalle, so die Auffassung der Sozialdemokraten. Ziel sei es natürlich, eine Sporthalle nach neuesten energetischen Standards zu bauen. „Eine jährliche Einsparung von Energiekosten gegenüber der alten Sporthalle im fünfstelligen Bereich erscheint realistisch“, so Henze. Voraussetzung für die Realisierung des Neubaus sei, dass die Mittel des Konjunkturprogramms schnell vom Land an die Stadt weiter geleitet werden. Dazu sei auch eine schnelle Anmeldung des Projektes durch die Stadt erforderlich.


Neben der schnellen und unbürokratischen Bearbeitung in Hannover gehe es auch um den städtischen Eigenanteil an der Finanzierung. Wedrins: „Nach Möglichkeit sollte es ohne städtische Kofinanzierung abgehen, denn nur so kann das Konjunkturpaket gut und schnell greifen." Ansonsten müssten Stadt und Göttinger Sport und Freizeit GmbH weiter reichende Finanzierungspläne aufstellen. Die Auftragsvergabe und die belebende Wirkung auf die Konjunktur würde durch derartig unnötig offene Fragen verzögert.
Die SPD-Fraktion habe deshalb schriftlich darum gebeten, schnellst möglich im Sportausschuss Beschlüsse zu fassen, um die Planungsreife für den Neubau zu schaffen. Zudem beabsichtigen die Sozialdemokraten, Planung und Bau in die Hände der Göttinger Sport und Freizeit GmbH zu legen, um die dort vorhandene Kompetenz zu nutzen.
„Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann noch in diesem Jahr mit dem Bau der Halle begonnen werden!“, sind Wedrins und Henze optimistisch.



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