|  | Eckpunkte für die kommenden fünf Jahre |
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In einer auf fünf Jahre angelegten Vereinbarung legt die SPD mit den Grünen die Grundzüge der Göttinger Stadtpolitik fest. Zusammen mit Oberbürgermeister Wolfgang Meyer sollen deutliche Akzente gesetzt werden. Fraktionschef Wedrins verspricht: „Wir bleiben solide.“
Dazu gehören die Stadtfinanzen, weshalb das Bündnis vorsieht, die Haushaltssanierung konsequent fortzusetzen. „Wir werden alle Haushalte dieser Ratsperiode gemeinsam beraten und verabschieden“, kündigt Wedrins an. Bereits der Haushalt 2006 kann mit einer schwarzen Null abschließen. Nun müssen die Schulden abgebaut werden. Festgelegt ist auch, die Kinderbetreuung weiter zu verbessern. Wedrins: „Göttingen entwickelt sich zur familienfreundlichen Stadt.“
Auch die Beitragsfreiheit für die Kitas bleibt auf der Tagesordnung. Zentral ist die Bildung. Deshalb sollen weitere Ganztags-Grundschulen entstehen. Göttingen soll als Studienstandort attraktiver werden und mehr Studierende anziehen. „Das ist Göttingens Anker, hier können wir Wachstum in und für Göttingen schaffen“, sind sich beide Partner sicher.
Klar ist auch: Weitere Privatisierungen finden nicht statt. Der Kulturbereich soll endlich wieder eine langfristige Perspektive erhalten. Die Weichen dafür werden bereits gestellt.
Unter dem Titel „Göttingen – Stadt der Energie“ wird mit öffentlichen und privaten Partnern der Anteil der in Göttingen produzierten erneuerbaren Energien gezielt gesteigert. Die Innenstadt wird weiter gepflegt, neues Bauland für Familien geschaffen und die IKEA-Ansiedlung als Chance begriffen. Wedrins: „Wir haben uns viel vorgenommen, aber wir sind auch hoch motiviert.“
