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Anfrage im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft
Die Stadtverwaltung im Göttinger Neuen Rathaus stellt mit ihren verschiedenen Dezernaten Fachbereichen und Fachdiensten ein serviceorientiertes Dienstleistungsunternehmen dar. Bürgerfreundlichkeit steht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an erster Stelle. In den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen steht für die Bürgerinnen und Bürger eine moderne Kommunalverwaltung mit umfangreichen Angeboten zur Verfügung. Nach der Gründung der Anstalt für Beschäftigungsförderung und deren Einzug in das Amtshaus werden in der Folge verschiedene Fachbereiche und Fachdienste aus dem Neuen Rathaus ausgegliedert.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1.Wie sieht das Konzept zur Umstrukturierung des Neuen Rathauses aus?
2.Welche Gebäude stehen als Ausweichquartiere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung?
3.Welche Kosten entstehen durch Umzüge innerhalb des Rathauses?
4.Welche Kosten entstehen durch Umzüge in andere städtische Gebäude?
5.Welche Kosten entstehen durch Umzüge in nicht städtische Gebäude?
6.Welche Einheiten der Stadtverwaltung ziehen aus dem Neuen Rathaus aus?
7.Nach welchen Kriterien werden diese Entscheidungen getroffen?
8.Wer trifft die Entscheidung?
9.Sind die betroffenen Mitarbeiter mit dem Umzug einverstanden?
10.Ist der Gesamtpersonalrat mit den Entscheidungen einverstanden?
11.Wohin werden die betroffenen Fachbereiche und Fachdienste umgesiedelt? (Bitte einzeln auflisten)
12.Welche anderen Möglichkeiten gibt es noch?
13.Ist gewährleistet das Fachbereiche und Fachdienste mit viel Publikumsverkehr weiterhin zentral im Neuen Rathaus untergebracht sind?
Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Ratsfraktion im Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Grundstücke am 20. September 2005
Betreff: Bürgerservice - Erreichbarkeit
Durch die Unterbringung des Job-Centers im Amtshaus musste der Fachbereich Jugend in das Gebäude Gotharer Platz 1 umziehen. Der Rückzug in das Neue Rathaus wurde zugesagt.
Um den Fachbereich Jugend optimal im Neuen Rathaus zu platzieren, müssen Umzüge innerhalb des Rathauses stattfinden und Organisationseinheiten aus dem Rathaus ausziehen. Das neue, abschließend vom Oberbürgermeister festzulegende Raumkonzept wird zur Zeit erarbeitet. Dabei sollen folgende Ziele weitestgehend Berücksichtigung finden:
Die serviceorientierten Einheiten sollen an möglichst zentraler Stelle für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein.
- Der Fachbereich Jugend zieht in das Neue Rathaus zurück
- Möglichst viele Einheiten verbleiben am jetzigen Standort.
- Bisher verstreute Einheiten werden nach Möglichkeit zusammen geführt
- Möglichst wenige Einheiten verlassen das Neue Rathaus gegen ihren Willen
- Die durch notwendige Umzüge ausgelösten Kosten müssen in einem vertretbaren Rahmen bleiben.
Der Gesamtpersonalrat und die örtlichen Personalräte werden kontinuierlich über den Planungsstand informiert.
Die Schlussplanung mit Alternativen und den dazu gehörenden Kostenberechnungen werden ca. Mitte Oktober d. J. vorliegen. Die vorliegende Anfrage kann daher umfassend erst in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Grundstücke beantwortet werden.
