|  | SPD fordert Modellprojekt "Eltern-Kind-Parkplätze" in Göttingen |
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Göttingen. Die SPD-Fraktion im Göttinger Rat fordert die Einrichtung von Eltern-Kind-Parkplätzen auf den städtischen Parkflächen in der Innenstadt. In ihrem Antrag für den Bau- und Planungsausschuss am 24. Februar 2005 formulieren die Sozialdemokraten: "Gerade für Familien und allein Erziehende mit Kleinkindern ist die Parkplatzsuche in der Innenstadt eine schwierige Aufgabe. Häufig würden Innenstadt nahe Parkflächen benötigt, etwa für Arztbesuche. Doch die sind oft schon belegt".
Gedacht sind die Parkplätze für Mütter und Väter mit Kindern bis zum sechsten Lebensjahr, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende Tom Wedrins. "Göttingen sollte als familien- und kinderfreundliche Stadt Familien, Kindern und Erziehenden Unterstützung bieten und ist deshalb gefordert, entsprechende Parkflächen durch eine gesonderte Beschilderung ausweisen, erklärt Wedrins weiter. Wir fordern, "dass Eltern in der City mit ihren Kindern in Zukunft problemloser parken können. Die Verwaltung sollte deshalb ein entsprechendes Modellprojekt starten."
Wedrins: "Was zunächst Modellcharakter hat, kann natürlich nach Bewährung etabliert und im Stadtgebiet ausgeweitet werden. Man sollte diese Parkplätze aber wirklich nur dem angesprochenen Personenkreis überlassen, auch wenn sie kurzzeitig leer stehen." Eine wirksame Kontrolle der Nutzung werde möglicherweise schwer sein, räumt die SPD-Fraktion ein, doch eine Möglichkeit könnte aber die Einführung eines entsprechenden Auto-Aufklebers sein, der bei der standesamtlichen Meldung eines Neugeborenen, bzw. bei Zuzug mit der Anmeldung im Einwohnermeldeamt der Stadt ausgegeben werden könnte. Außerdem sei eine Kombination mit der vom Rat einstimmig empfohlenen Familienkarte denkbar, erläutert Wedrins.
