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Freibad Grone


SPD macht Nägel mit Köpfen beim Freibad Grone

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt die Ankündigung des Oberbürgermeisters, dass das Freibad Grone neu gestaltet werden soll. „Das wird auch langsam Zeit,“ so Christian Henze, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Mitglied im Ortsrat Grone, „seit Jahren setzen sich die SPD-Ratsfraktion im Aufsichtsrat der Göttinger Sport und Freizeit GmbH und die SPD Grone dafür ein, dass das Freibad Grone eine Zukunft hat. Im letzten Jahr, das ist ein offenes Geheimnis, war es der Göttinger Oberbürgermeister Jürgen Danielowski (CDU), der als Aufsichtsratsvorsitzender der GoeSF von vornherein nicht zugelassen hat, dass im Wirtschaftsplan der stadteigenen Gesellschaft Mittel für eine Sanierung des Freibads bereitgestellt werden, obwohl schon damals Pläne vorlagen und man mit dem Umbau sofort hätte beginnen können!“

Die SPD-Ratsfraktion sei nun hocherfreut, so Christian Henze, dass der Oberbürgermeister seine Meinung geändert habe und sich nun an die Spitze der Bewegung stellen wolle.

„Der Oberbürgermeister verkündet nach Gutsherrenart, er habe den Neubau des Freibads beschlossen, doch es bedarf mehr als der bloßen Ankündigung!“ stellt Henze, selbst Mitglied im Aufsichtsrat der GoeSF, fest, „die SPD-Fraktion wird daher in der nächsten Ratssitzung beantragen, dass die Stadt Göttingen als Gesellschafter der Sport und Freizeit GmbH der Geschäftsführung der Gesellschaft den Auftrag erteilt, für das Jahr 2005 einen Nachtragswirtschaftsplan aufzustellen, in dem bereits dieses Jahr Mittel für das Freibad Grone bereitgestellt werden, damit schnell mit dem Um- bzw. Neubau begonnen werden kann.“ Mit diesem Auftrag binde der Rat der Stadt Göttingen nicht nur die Geschäftsführung der Göttinger Sport und Freizeit GmbH, dies auch wirklich umzusetzen, die SPD wolle somit auch sicherstellen, dass Herr Danielowski nicht schon wieder seine Meinung ändere, so Henze.

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion und die SPD Grone sind sich einig, dass man nun seitens der Geschäftsführung ein Konzept vorlegen muss, dass den Bestand des Freibads Grone dauerhaft sichert. „Wir können uns ein Naturerlebnisfreibad vorstellen,“ so Christian Henze, „in Betracht sollte aber auch eine mögliche Kooperation mit der angrenzenden Saline gezogen werden, wie sie im Solebad in der Eiswiese schon lange praktiziert wird. Klar ist, dass das Freibad an seinem jetzigen Standort einen hohen Wert hat für nicht nur die Groner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Bewohner des Leinebergs, des Blümchenviertels, des Egelsbergs und Holtenser Bergs sowie dem Rest der Weststadt und den westlichen Bergdörfern! Mit einem neuen, alternativen Freibad-Konzept könnte zudem eine attraktive Naherholungs- und Sportstätte für ganz Göttingen geschaffen werden.“ Die SPD-Ratsfraktion wird sich wie schon die letzten Jahre dafür einsetzen, dass das Freibad in Grone auch in Zukunft ein wichtiger Anlaufpunkt für Jung und Alt sein wird.

 



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