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Zukunft als Naturerlebnisbad für Kinder und Familien




Der Groner Ratsherr Christian Henze (rechts) informiert sich bei Geschäftsführer Hans-Joachim Perk über die Umgestaltungspläne der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF).

Das Freibad in Grone bleibt in dieser Saison geschlossen. Der Grund: Auf dem Gelände des bislang größten Sorgenkinds der Göttinger Sportstätten haben die Vorarbeiten für die grundlegende Umgestaltung zum Naturerlebnisbad begonnen. Damit hat das jahrelange Wirken der Sozialdemokraten im Rat und im Ortsrat Erfolg, die Anlage vor der Schließung zu bewahren.

„Solche naturnahen Bäder erfreuen sich großer Beliebtheit“, ist sich der Groner Ratsherr Christian Henze nach Beratungen im Sportausschuss und im Aufsichtsrat der Göttinger Sport- und Freizeit-GmbH (GöSF) sicher. Vor allem ist Henze darüber erfreut, dass endlich die brodelnde Gerüchteküche über die mögliche Schließung des Freibades beendet ist. Hohe Betriebsverluste, die durch einen wachsenden Reparaturbedarf immer weiter wuchsen, hatten beim Oberbürgermeister immer wieder Überlegungen aufkommen lassen, das Bad zu schließen.

Henze, der auch sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, sagt dazu: „Ab Sommer kommenden Jahres können die Freibadbesucher mit ihrem Badetuch direkt am aufgeschütteten Sandstrand liegen.“ Zahlreiche neue Spielmöglichkeiten und vor allem der Verzicht auf jeglichen Chloreinsatz lassen die GöSF-Kalkulation realistisch erscheinen, wonach unter dem Strich die Kosten günstiger werden. Eine flexible Anpassung an Wetterschwankungen führe zur deutlichen Absenkung der Energiekosten. „Das Freibad Grone wird damit zum Vorreiter einer kostengünstigen und gleichzeitig spürbar besucherfreundlichen Betriebsführung“, ist sich Henze zusammen mit Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr sicher. Seine Prognose: „Wenn 50 Prozent mehr Besucher kommen, ist unser Ziel voll erreicht.“ Grone bekomme eine neue Attraktion, die sicher auch auf viele Bewohner anderer Ortsteile ihre Anziehungskraft ausübe. Der Investitionsrahmen wird von der GöSF mit rund 2 Millionen Euro angegeben. Ein spezialisiertes Planungsbüro erstellt nun die Feinplanungen.



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