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Schlüsselfunktion für das produzierende Gewerbe




GWG-Aufsichtsrats-Mitglied Helmi Behbehani und Fraktionschef Tom Wedrins informieren sich über die GVZ-Bauarbeiten.

Die Europa-Karte der rasch wachsenden Logistik-Branche bekommt mitten im Herzen eine neue Markierung: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Göttingen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen ist davon überzeugt, dass die Anlage der Wirtschaft in der Region wichtige Impulse vermittelt. In diesen Wochen sind die Bagger voll damit beschäftigt, die Erschließung  und die neue Zufahrt auf dem alten Güterbahnhof zu erstellen. Unter der Regie der stadteigenen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) werden bis zum Herbst zudem die Kanäle und Versorgungsleitungen verlegt.

 

Die Ausschreibung für den Bau des 10.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums, des GVZ-Herzstücks, läuft. Das berichtete die GWG-Geschäftsführung im Aufsichtsrat, in dem die SPD durch Helmi Behbehani, Lars Gargulla, Petra Hillebrandt und Herbert Schmidt vertreten ist. Mit dem Ergebnis der Ausschreibung wird noch im August gerechnet, so dass die Bauarbeiten nach der Erschließung ohne Verzögerungen fortgesetzt werden können.

 

Besonders freuen sich die Sozialdemokraten darüber, dass es der GWG inzwischen gelungen ist, die benachbarte Novelis (früher Alcan) von den Vorzügen des GVZ zu überzeugen. Das Aluminiumwerk wird im GVZ alle Logistik-Aktivitäten bündeln. Der SPD-Fraktionschef: „Mit dieser Kooperation wird der hiesige Novelis-Standort gestärkt. Außerdem schaffen wir die Voraussetzungen für Produktionsausweitungen.“

 

Er verwies darauf, dass im GVZ Logistik-Dienstleister tätig werden, die den produzierenden Betrieben mit ihren internationalen Verflechtungen maßgeschneiderte Transportlösungen anbieten werden. Behbehani ist überzeugt, dass durch das GVZ als Drehscheibe der Region ein Wachstumsschub ausgelöst wird, der keineswegs nur akademische Arbeitsplätze schaffen werde. Die GVZ-Investitionen von rund 15 Millionen Euro kommen in hohem Maße regionalen Firmen zu Gute. Zudem seien Kostenüberschreitungen nicht zu befürchten.

 

Und der nächste Schritt ist schon in Planung: Die Erweiterung des Kranes, mit dem Container auf Güterzüge verladen werden. Wedrins dazu: „Güter gehören auf die Bahn.“



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