|  | SPD Huhtamaki muss bleiben |
|  | |
|  |

Göttingen. "Die SPD-Ratsfraktion solidarisiert sich mit den Beschäftigten von Huhtamaki am Standort Göttingen. Wir werden aktiv darum kämpfen, die Arbeitsplätze zu erhalten!" so Fraktionschef Tom Wedrins. "Hunderte von Arbeitsplätzen sind in Göttingen in Gefahr - Für die Region wäre der Verlust hunderter Arbeitsplätze ein dramatischer Verlust, der weitere Arbeitsplatzverluste etwa im Handel zur Folge hätte", beklagt Wedrins. Er kritisierte, dass der Verlust von über 500 Arbeitsplätzen bislang nur als Gerücht im Vorfeld der für den 09. Mai 2005 geplanten Aufsichtsratssitzung kursiert und die Mitarbeiter sich deshalb schlecht informiert fühlen müssten.
Das Huhtamaki-Werk in Göttingen produziert vornehmlich feste Verpackungen wie Papier- und Kunststoffbecher. Der traditionsreiche Standort beherbergt zusätzlich Fertigungseinrichtungen zur Papierveredelung. Wedrins: "Huhtamaki ist ein wichtiger Arbeitgeber in Südniedersachsen, insbesondere für Göttingen. Das Vorgehen der Konzernleitung zeuge von wenig Rücksicht für die Beschäftigten. So geht man nicht mit Menschen um!"
Göttingen benötige die Huhtamaki-Arbeitsplätze vor dem Hintergrund des Arbeitsplatzabbaus bei der Gothaer Versicherung dringender denn je, deshalb müssten alle politisch Verantwortlichen schnell an einem Strang ziehen: "Alle Verbände und Institutionen müssen zusammen mit den Beschäftigten schnell geschlossen Flagge zeigen und sich bei den Entscheidungsträgern für den Standort Göttingen einsetzen", ruft Wedrins zur Geschlossenheit der Region auf.
