|  | Solidarität mit der Huhtamaki-Belegschaft |
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Ihre Solidarität mit den über 500 Beschäftigten des Huhtamaki-Werkes Göttingen haben am Mittwoch, 11. Mai 2005, Mitglieder der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen vor Ort demonstriert. Vor dem Werkstor in Göttingen-Weende erwarteten die Sozialdemokraten die Belegschaft, die nach einer Betriebsversammlung vom existenzbedrohten Werk auf den Göttinger Marktplatz zogen.
Auf der Abschlusskundgebung bedankte sich der Betriebsratsvorsitzende Walter Stelzl ausdrücklich für die aus der Politik und der Bevölkerung entgegengebrachte Solidarität. Zur Demonstration hatte die SPD-Fraktion zusammen mit den Gewerkschaften und anderen Gruppen öffentlich aufgerufen. Stelzl schilderte den Vertreter der Konzernleitung, der in der Betriebsversammlung die Schließung des Göttinger Huhtamaki-Werkes verkündete, als "kalten Fisch", dem die Interessen der Arbeitnehmer völlig gleichgültig seien. Er kritisierte mangelnde Investitionen der Unternehmensleitung in den Göttinger Standort sowie in Forschung und Entwicklung.
Thomas Oppermann forderte die soziale Verantwortung von Konzernen ein. Der SPD-Landtagsabgeordnete: "Wir brauchen jetzt die Solidarität der gesamten Region." Auch der DGB-Regionsvorsitzende Martin Gertenbach kritisierte das unternehmerische Versagen des finnischen Konzerns und kündigte an: "Wir werden weiter kämpfen." Zu den SPD-Vertretern gehörten neben Oppermann die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta, SPD-Fraktionschef Tom Wedrins, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helmi Behbehani und die Fraktionsmitglieder Uwe Friebe, Christian Henze und Uta Kölz sowie Stadtrat Wolfgang Meyer.
Die Demonstration in der Göttinger Innenstadt. Im Vordergrund: Betriebsratsvorsitzender Walter Stelzl.
