|  | Entlassungsvorbereitungen verbessern |
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Der Jugendhilfeausschuss möge beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem offenen Jugendvollzug der JVA Rosdorf im Bereich der Entlassungsvorbereitung zu verbessern. Dabei ist die Kooperation mit dem Projekt „Basis“ zu intensivieren.
Weiter muss die Abstimmung zwischen der Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und den Werkstätten im offenen Vollzug Leineberg optimiert und die Zusammenarbeit mit dem Übergangsmanagement bei der kAöR weiter ausgebaut werden.
Begründung
Straffällige Jugendliche sind besonders direkt nach der Entlassung gefährdet, wieder rückfällig zu werden. Gute Vorsätze scheitern, wenn es keinen Job, keine Ausbildung oder keine Hilfe in der Schule gibt. Gerade Jugendliche, die zum ersten Mal zu einer Haftstrafe verurteilt sind, haben jedoch gute Chancen für ein straffreies Leben, wenn sie rechtzeitig auf ihre Entlassung vorbereitet werden und in Freiheit Hilfen bekommen. Daher ist es wichtig, dass die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Jugendgerichtshilfe, Beschäftigungsförderung und offenem Vollzug gut abgestimmt wird.
Gleichzeitig können neue Strategien zur Vermeidung von Rückfällen in die Straffälligkeit erprobt werden. Das mit dem Präventionspreis ausgezeichnete Projekt „Basis“ muss dabei in seiner wichtigen und wirksamen Arbeit unterstützt und ausgebaut werden. Positive Erfahrungen bei der Kooperation mit städtischen Einrichtungen unterstützen langfristig den Erfolg der Entlassungsvorbereitung im offenen Jugendvollzug und sind die beste Kriminalprävention.
