|  | Neue Krippenplätze auf dem Holtenser Berg |
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 SPD-Fraktionschef Tom Wedrins und Stellvertreterin Helmi Behbehani machen sich stark die familienfreundliche Stadt.
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„Ich will endlich wieder arbeiten gehen. Aber das kann ich nur, wenn ich einen Krippenplatz für meine Tochter bekomme.“ So schilderte eine betroffene Mutter auf dem Holtenser Berg ihr Anliegen, das bei der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen auf offene Ohren stößt.
Bei einem Termin vor Ort informierten sich Frank-Peter Arndt, Helmi Behbehani und Dr. Klaus-Peter Hermann über die Pläne des Kindergartens der St.-Godehard-Gemeinde, die vorhandenen Raumkapazitäten besser zu nutzen. „Das Projekt findet unsere volle Unterstützung“, machte die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Helmi Behbehani, der Kindergartenleiterin Kornelia Lindemann und den anwesenden Elternvertretern Mut für ihre Planungen.
Der seit 1974 bestehende Kindergarten auf dem Holtenser Berg verfügt momentan über drei Gruppen mit zusammen 51 Kindern. So besteht die Kapazität, neben der Sprachförderung und der Musikerziehung etwa ein Dutzend Krippenplätze einzurichten. Damit wäre der Kindergarten der erste in der Trägerschaft der katholischen Kirche, in dem in Göttingen eine Betreuung für Kleinkinder unter drei Jahren angeboten würde.
Behbehani sieht in diesem Projekt die erste konkrete Umsetzung eines SPD-Ratsantrages, der den Ausbau von Krippenplätzen vorsieht. Bei Bedarf kann dies bei zurückgehenden Geburtenzahlen auch durch die Umwandlung von normalen Kindergartengruppen geschehen. Und vor allem verweist Behbehani auf das Göttinger Bündnis für Familien, das in seiner ersten Kuratoriumssitzung Anfang März als einen der Schwerpunkte neben familienfreundlichen Arbeitszeiten in den Betrieben den Ausbau der Kinderbetreuung auf die Agenda gesetzt hat. Der offizielle Gründungsakt ist für Juli 2005 geplant. Dazu wird Bundesfamilienministerin Renate Schmidt erwartet.
Die „familienfreundliche Stadt“ ist für die SPD-Fraktion kein Lippenbekenntnis: Die SPD hat durchgesetzt, dass in Kürze im Kiesseekarree Geismar eine neue Kindertagesstätte gebaut wird. Und auch die Tagespflegebörse kann mit der Unterstützung der Sozialdemokraten rechnen. In der März-Sitzung brachte der Rat der Stadt auch die neue Kita in Grone Nord auf den Weg. Einstimmig. gaf
