|  | Einrichtung einer Kindertagesstätte in der Oststadt |
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Göttinger Eltern haben sich zu einer Elterinitiative zusammen geschlossen mit dem Ziel, eine Kindertagesstätte in der Oststadt zu gründen. Dabei geht es vornehmlich um Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Die Eltern streben eine wohnviertelnahe Krippenbetreuung an.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Welche Realisierungschancen hat das Vorhaben der Elterninitiative?
2. Welche Angebote für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren stehen in der Oststadt zur Verfügung oder sind bereits geplant ?
Antwort der Verwaltung vom 28. Juni 2005

Es ist bekannt, dass die Nachfrage an Krippenplätzen in der Stadt Göttingen sehr hoch ist. Auch belegen die Einwohnerdaten einen Zuwachs an Kindern im Krippenalter in der Oststadt. Im Rahmen der vom Tagesbetreuungsausbaugesetz vorgeschriebenen Ausbaustufenplan wird die Verwaltung sowohl die Bedarfssituation in der Oststadt wie auch das Angebot der Elterninitiative Oststadt mit einbeziehen.
Bei der Aufstellung des Ausbaustufenplanes muss allerdings die Entwicklung der Gesamtsituation im Kindertagesstättenbereich berücksichtigt und im Wege der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Träger und den freien Trägern der Jugendhilfe darauf geachtet werden, dass bestehende Einrichtungen nicht durch Schaffung neuer Kindertagesstätten in ihrem Bestand gefährdet werden
Hiervon und von der Frage eines geeigneten Gebäudes mit Außengelände, für das eine Erlaubnis zum Betrieb einer Krippengruppe erteilt werden kann, sowie von der Finanzierung einer neuen Einrichtung wird es abhängen ob und wann das Vorhaben der Elterinitiative realisiert werden kann.
Zu Frage 2
In der Oststadt werden ab dem kommenden Kindergartenjahr voraussichtlich 12 Krippenplätze angeboten. Allerdings wird das Angebot an Krippenplätzen zum neuen Kindergartenjahr stadtweit um 105 Krippenplätze ausgeweitet, davon allein in der Nordstadt um 38 Plätze.
