|  | Bauausschuss und Aufsichtsrat GöVB |
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 Sollte auf diesem Areal an der Hauptstraße Geismar ein Supermarkt entstehen, sind Verkehrsprobleme unvermeidlich.
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Gewählt hat Andreas Klatt die SPD schon so lange, wie er sich erinnern kann. Doch richtig politisch aktiv ist er erst geworden, als die Kinder größer waren. Der Kiessee-Karree-Bewohner trat im Jahr 2002 in die SPD Geismar ein und kandidierte vor einem Jahr erfolgreich für den Rat der Stadt.
Seine ersten persönlichen Erfahrungen zeigen ihm, dass die meisten innovativen Ideen der Sozialdemokraten „Hand und Fuß“ haben – ein Anspruch, der ihm ganz persönlich sehr wichtig ist und der bei einem großen baupolitischen Thema des Ortsteils Geismar unter Beweis gestellt werden kann: die Nahversorgung. An der ohnehin schon stark belasteten Hauptstraße will ein Investor einen großen Supermarkt errichten, der an dem geplanten Standort aber zu erheblichen Konflikten führen würde. „Geismar hat schon eine Reihe autogerechter Supermärkte, was aber fehlt, ist ein echter Nahversorger, den man auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad ansteuert“, beschreibt Klatt die Situation. Über den Tellerrand will er deshalb blicken und mit seiner Fraktion eine verträglichere Lösung suchen, etwa als Beschäftigungsprojekt.
Im Bauausschuss und im Rat wurde in den vergangenen Wochen das „Leitbild 2020“ behandelt. Dass ausgerechnet die Grünen Kleingärten für neue Baugebiete opfern wollten, wundert ihn. Deshalb ist er froh, dass es der SPD gelungen ist, im Leitbild deren Bestand als innerstädtisches Grün festzuschreiben. „Diese Anlagen sind auch wegen des großen Gemeinschaftssinns wichtig“, ist sich Andreas Klatt sicher.
In den vergangenen Monaten stand die Verkehrsberuhigung in Geismar ganz oben auf der Tagesordnung vieler Bauausschuss-Sitzungen: Im Sandersbeek, Am Kirschberge und auf den Zietenterrassen muss dafür gesorgt werden, das die Tempobeschränkungen auch eingehalten werden. Wechselseitiges Parken, deutlichere Markierungen und eine bessere Überwachung sind dafür wichtige Eckpunkte. Doch die Stadtbusse dürfen nicht behindert werden. Als Mitglied des Aufsichtsrats der Göttinger Verkehrsbetriebe hat er die kommende Tariferhöhung nicht aufhalten können, doch die laufende Erneuerung der Stadtbusflotte mit hohem Fahrkomfort „ist ein echtes Highlight“. Zur Zukunftssicherung der GöVB müsse nun mehr ausgebildet und mehr Nachwuchs eingestellt werden.
