Stadt GöttingenSPD-StadtverbandSPD-Unterbezirk


 Startseite

 Fraktionsmitglieder

 AnsprechpartnerInnen

 Presse-Informationen

 Anträge

 Anfragen

 Rathaus aktuell

 Fraktion vor Ort / Termine

 Newsletter

 Kontakt

 Impressum

Hannover zögert bei Hilfszusagen



In Gesprächen mit Personalratsvertretern und dem dreiköpfigen Vorstand der Universitätsmedizin hat sich die SPD-Stadtratsfraktion vor Ort über die aktuelle Situation des Universitätsklinikums informiert. Wichtigstes Ergebnis: Das vorgestellte Neubaukonzept muss auf die Beine gestellt werden.
Das betrifft sowohl den OP-Bereich als auch die beiden Bettenhäuser. Dafür liegen grundlegende Neubaupläne vor, die das Klinikum als Zentrum der Maximalversorgung mit jährlich 44.000 stationären und 100.000 ambulanten Patienten trotz schwieriger gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen für die Zukunft absichern sollen.


Handlungsbedarf besteht dringend, weil explodierende Energiekosten ebenso wie andere unwirtschaftliche Belastungen eingedämmt werden müssen. Doch klar ist: Dafür ist eine Anschubfinanzierung für beide Bereiche von der Landsregierung in Hannover erforderlich.


„Die vorgestellten Pläne verdienen unsere Unterstützung“, meint SPD-Fraktionschef Tom Wedrins. Besorgt sind die Sozialdemokraten darüber, dass bis zum Jahr 2009 nahezu 800 Arbeitsplätze bei diesem so wichtigen Arbeitgeber der Region abgebaut werden sollen: „Das ist eine ganz bittere Pille. Deshalb darf das letzte Wort darüber noch nicht gesprochen sein.“ Wedrins warnte vor einer Wiederholung der „Landeskrankenhaus-Nummer“: Wertvolles Landesvermögen wurde verschleudert. Und Hessen hat die Kliniken in Marburg und Gießen erst fusioniert und dann privatisiert. Wedrins: „Das dürfen keine Vorbilder sein!“


Obwohl alle Verantwortlichen in Hannover wüssten, dass es Handlungsdruck gebe, weise der Haushaltsentwurf für 2008 keine Mittel für den Bettenhaus-Neubau aus. Das ist fatal, denn „je länger mit dem Neubau gewartet wird, desto mehr Kosten entstehen“, warnt die Fraktion.


Die Göttinger Politik müsse nun gemeinsam Druck machen. Zusammen mit Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und der Landtagabgeordneten Gabi Andretta fordert die Stadtratsfraktion deshalb die uneingeschränkte Unterstützung des Landes ein. Doch ohne klares Signal aus Hannover laufe die Zeit davon. Wedrins: „Die Universitätsmedizin Göttingen hat ihre Hausaufgaben gemacht. Im Interesse einer guten Patientenversorgung und der hervorragenden Position in der Forschung muss nun konkret gehandelt werden.“



SPD-Ratsfraktion Göttingen

Neues Rathaus

1. Etage/Raum 199

Hiroshimaplatz 1-4

37083 Göttingen

 

Fon 0551-400 2290

Fax 0551-400 2060

 

spd-fraktion

@goettingen.de





Aktuelle Ausgabe hier



Druckansicht
Kontakt
Sitemap

 

© SPD-Stadtratsfraktion Göttingen 2008 - Impressum