Schwerlast-Transporte nutzen zunehmend die Durchfahrt durch Knutbühren als Abkürzung, um aus Göttingen – teilweise von der Autobahn kommend – nach Adelebsen und auch weiter in den Landkreis Northeim (Uslar-Bodenfelde) zu fahren. Diese Abkürzung scheint auch deshalb attraktiv, weil so schneller und kürzer eine Anbindung nach Westen (Beverungen, Höxter) möglich ist.
Viele Einwohner Knutbührens beschweren sich über diese Verkehrsbelastung. Während eines Vor-Ort-Termins der SPD-Ratsfraktion wurde die zunehmend belastende Verkehrsituation von ihnen beklagt.
Wir fragen vor diesem Hintergrund die Verwaltung:
1. Was ist der Verwaltung über die geschilderte Entwicklung der Verkehrsbelastung Knutbührens bekannt?
2. Wie hat die Verwaltung, auch in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat, darauf reagiert?
3. Haben bereits neuere Verkehrszählungen statt gefunden? Wenn nein: Wann sind diese vorgesehen?
Mit welchen Maßnahmen soll die Verkehrsbelastung eingedämmt werden?
Antwort der Verwaltung
Zu den Fragen wird wie folgt Stellung genommen:
Zu 1. ) : Der Verwaltung liegen bereits Hinweise vom Ortsrat Groß Ellershausen / Hetjershausen / Knutbühren über die Verkehrsverhältnisse in Knutbühren vor.
Zu 2. ) : Dem Ortsrat wurde bereits Mitte 2007 auf eine entsprechende Anregung mitgeteilt, dass zur Ermittlung der Verkehrsbelastungen eine Zählung erforderlich ist, um eine Grundlage für eventuelle Verkehrsbeschränkungen zu haben.
Da aber angenommen wird, dass eine deutliche Verringerung dieser möglicherweise vorhandenen Schleichverkehre durch die Eröffnung der Kommunalen Entlastungsstraße Holtensen mit allen Bestandteilen – also auch der jetzt im Bau befindliche Umklappung der Eisenbreite und dem Anschluss an die Hermann–Kolbe–Straße - eintritt, ist diese Zählung erst im Jahr 2009 sinnvoll.
Zu 3. ) : Siehe Antwort zu 2.
Zu 4. ) : Erst nach Vorliegen der Zähldaten kann über entsprechende Maßnahmen beraten werden.
