|  | Baulicher Zustand mangelhaft |
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Der Radweg auf der südlichen Seite des Kreuzbergrings im Abschnitt zwischen Waldweg bis zur Kreuzung Humboldtallee ist nach aktuellen Beobachtungen in einem kritikwürdigen baulichen Zustand.
Die rote Markierung zur Trennung von Rad- und Fußweg schimmert nur noch an einigen Stellen durch, es gibt Risse in der Fahrbahn und Schlaglöcher. Am Kreuzungsbereich Humboldtallee ist der Fahrbahnbelag teilweise aufgeplatzt, hier treten große Schlaglöcher auf.
Wir fragen vor diesem Hintergrund die Verwaltung:
1. Aus welchen Gründen ist die rote Markierung des Radweges nicht regelmäßig aufgebracht worden?
2. Seit wann sind die Schlaglöcher und das Aufplatzen des Radwegbelages im Kreuzungsbereich Humboldtallee festzustellen?
3. Warum ist bisher keine Sanierung erfolgt?
4. Mit welchen Kosten ist eine Sanierung verbunden?
5. Wann beabsichtigt die Verwaltung die Sanierung? Werden dafür die allgemeinen Haushaltsmittel zur Sanierung von Straßen, Brücken und Wegen verwendet?
6. Auf welcher Grundlage erfolgt eine Prioritätensetzung für die Instandhaltung und Sanierung aller Göttinger Radwege?
Antwort der Verwaltung am 19. April 2007
Zu den Fragen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen wird wie folgt Stellung genommen:
Aus Sicht der Verwaltung stellt sich der Abschnitt „Weender Landstr./Humboldtallee“ problematischer dar als der genannte zwischen „Waldweg und Humboldtallee“. Hier ist zu beobachten, dass die wenige Millimeter starke Rotbeschichtung des Radweges abplatzt. Die Verwaltung wird hier durch geeignete Maßnahmen (wie z.B. „Feinfräsen“) die Beschichtung entfernen.
Zu 1.)
Die flächige Roteinfärbung von Radwegen ist ein mittlerweile nicht mehr üblicher Standard im Radwegebau, da inzwischen erkannt wurde, dass tatsächliche Gefahrenbereiche von Radfahrern und Autofahrern nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden, wenn die rote Farbe unterschiedslos flächenhaft eingesetzt wird.
Daher werden seit längerem auch in Göttingen im Zuge von Radverkehrsanlagen lediglich Konfliktbereiche bei Kreuzungen, Einmündungen und stark frequentierten Grundstückszufahrten farblich (rot) gekennzeichnet.
Im übrigen werden asphaltierte Rad-/Fußwege durch einen weißen Trennstrich, in gepflasterten Abschnitten außerdem durch unterschiedliche Grautöne gekennzeichnet. Bei Bedarf werden zusätzlich Farbpiktogramme aufgebracht.
Zu 2.)
Aus Sicht der Verwaltung ist der beschriebene Abschnitt des Radweg parallel zum Kreuzbergring (zwischen Waldweg und Humboldtallee) in einem zufriedenstellenden baulichen Zustand (keine Unfallgefahren).
In Bereichen mit Abplatzungen werden, wie oben beschrieben, geeignete Maßnahmen zur Entfernung der Beschichtungen vorgenommen.
Die fehlende Trennmarkierung ist an den Bauhof beauftragt und wird bei entsprechender Witterung vorgenommen. Zusätzlich werden Piktogramme aufgebracht.
Zu 3.)
Nicht notwendig, da keine Unfallgefahr vorhanden.
Zu 4.)
Die Markierungskosten liegen im dreistelligen Euro-Bereich.
Zu 5.)
Bei entsprechender Witterung in 2007. Ja, die HHST. 6300-51300 des Verwaltungshaushaltes.
Zu 6.)
Prioritätensetzung erfolgt lediglich auf der Grundlage der Streckenkontrolle und daraus zu erkennenden Unfallgefahren, die dann unverzüglich beseitigt werden.
