15.05.2006 - Merkelstraße SPD für mehr Verkehrsberuhigung
Merkelstraße und kein Ende
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen unterstützt die Anwohner der Merkelstraße im Kampf gegen die hohe Verkehrsbelastung. Nach mehreren Gesprächen mit Vertretern der Bürgerinitiative kündigte Fraktionschef Tom Wedrins einen Antrag im Bauausschuss am kommenden Donnerstag, 18. Mai 2006, an, mit dem konkrete verkehrsberuhigende Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Zu dem Forderungskatalog gehören die Anlegung eines Zebrastreifens in Höhe des Kindergartens, deutlich auf der Fahrbahn aufgemalte „Kinder“-Symbole und die Einrichtung von Parkbuchten auf der westlichen Straßenseite. Außerdem solle geprüft werden, ob mit Unterstützung von Anwohnern und Sponsoren Blumenkübel und Fahrbahnbegrenzungen aufgestellt werden können.
Hintergrund des jetzt aufgestellten Forderungskatalogs ist die Befürchtung der Anwohner, dass sich die Merkelstraße im Zuge der Umleitung wegen der Bauarbeiten auf dem Friedländer Weg mehr und mehr zu einer Umgehungsstraße mit hoher Verkehrsbelastung entwickelt. Wedrins: „Die Autofahrer müssen mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu einer angepassten Fahrweise angehalten werden und möglichst schnell wieder auf die alten Fahrtrouten zurück verwiesen werden.“ Der Rat der Stadt hatte mehrfach mit großer Mehrheit die Ausweisung der Merkelstraße als Tempo 30-Gebiet gefordert. Dies ist bislang nur für die Übergangszeit der Umleitung geschehen und soll nach Auffassung der Sozialdemokraten dauerhaft geschehen und mit einer begleitenden Verkehrsberuhigung abgesichert werden