|  | Modellprojekt „Das letzte Kindergartenjahr als Brücke zur Grundschule“ |
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Das Land Niedersachsen hat mit dem Programm„ Das letzte Kindergartenjahr als Brücke zur Grundschule“ ein Modellprojekt geschaffen in dem die Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen gestärkt und ein Beitrag zur Anschlussfähigkeit der beiden Bil-dungsbereiche geleistet wird.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Wann ist das oben genannte Modellprojekt gestartet worden?
2. Wie viele Kitas und Grundschulen in Göttingen beteiligen sich an diesem Projekt?
3. Ist es möglich, zu einem späteren Zeitpunkt noch in das Projekt einzusteigen?
4. Welche Kitas und Grundschulen kommen dafür in Frage?
5. Wie ist die Laufzeit des Projektes?
6. Welche Gründe gibt es, sich nicht an dem Projekt zu beteiligen?
7. Hat es Gespräche mit den Kitas und den Grundschulen im Vorfeld des Projekts gegeben, in dem das Für und Wider diskutiert wurde?
8. Welche Schritte plant die Verwaltung, damit das Modellprojekt auch in Göttingen durchgeführt werden kann?
Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen für die Sitzung des Schulausschusses am 31. Mai 2007
Antwort erteilt – Stadtrat Hecke
Modellprojekt zur Förderung von Kindern im letzten Jahr vor der Einschulung in Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule - Mitteilung aus dem Niedersächsischen Kultusministerium/Schulverwaltungsblatt Nr. 3/2007-
Zu der Anfrage der SPD-Ratsfraktion vom 23. Mai 2007 betr. Modellprojekt "Das letzte Kindergartenjahr als Brücke zur Grundschule" nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1.
Die ersten Modellprojekte starten mit Beginn des Kindergartenjahres 2007/2008 zum 01.08.2007 und werden für eine Laufzeit von zwei Jahren genehmigt. Anträge hierfür sollten ursprünglich bis zum 01.05.2007 bei den Jugendämtern eingereicht werden. Weitere Modellprojekte sollen mit einer Antragsfrist bis zum 01.05.2009 zum 01.08.2009 genehmigt werden.
Zu 2.
Eine Beteiligung von Göttinger Kindertagesstätten und Göttinger Grundschulen um 01.08.2007 gibt es weder für die Beraterteams noch für die Modellprojekte.
Zu 3.
Die Modellprojekte haben, wie bereits erwähnt, eine Laufzeit von zwei Jahren. Ein Einstieg für das Modellprojekt ist weiterhin möglich und wünschenswert.
Zu 4.
Grundsätzlich können alle Kindertagesstätten und Grundschulen teilnehmen.
Zu 5.
Die Modellprojekte werden jeweils für eine Laufzeit von zwei Jahren genehmigt.
Zu 6.
Mögliche Gründe für die fehlende Teilnahme an diesem Modellprojekt könnte die sehr kurze "Findungsphase" gewesen sein, weil die AntragsteIlung mit ausgearbei- tetem Konzept bis zum 01.05.2007 erfolgen musste, die Mitteilung des MK über dieses Modellprojekt aber erst im März d. J. bekannt geworden ist und die Richtlinie bis heute nur als Entwurf vorliegt. Aber auch inhaltliche Gründe, 'wie z.B. ein geringes Stundenkontingent oder die fehlende Sachkostenförderung, könnten die Ursache für die fehlende Teilnahme sein.
Zu 7.
Die Grundschulen und die Kindertagesstätten haben alle Informationen des Landes zu dem Modellprojekt erhalten. Kontakte zwischen den Grundschulen und den Kindertagesstätten sind aus zeitlichen Gründen nicht rechtzeitig genug bis zur AntragsteIlung zustande gekommen.
Zu 8.
Die Verwaltung plant weiterhin eine Teilnahme an dem Modellprojekt und dem Be- ratungsteam in Kooperation mit den Kindertagestätten und den Grundschulen.
