Mit Schreiben vom 16. April 2008 fordert eine große Zahl von Anwohnern eine komplette Verkehrsberuhigung des Pastor-Sander-Bogen.
Wir fragen deshalb die Verwaltung:
- Teilt die Verwaltung die Auffassung der Anwohner?
- Welche weiteren Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Interesse der Anwohner wären aus Sicht der Verwaltung im Pastor-Sander-Bogen möglich?
- Welche Ergebnisse hat die Geschwindigkeitsmessung im ersten Teil des Pastor-Sander-Bogen ergeben?
Antwort der Verwaltung:
Da die Anfragen der beiden Fraktionen sich inhaltlich gleichen, werden sie zusammen beantwortet.
Zu den Fragen wird wie folgt Stellung genommen:
Vom 08.04. – 21.04.2008 wurden im westlichen Pastor – Sander – Bogen die gefahrenen Geschwindigkeiten gemessen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wurde mit 27,5 km/h ermittelt, 85 % der Autofahren fuhren langsamer oder bis 34 km/h, die Höchstgeschwindigkeit lag allerdings bei 57 km/h.
Diese Messungen werden in unregelmäßigen Abständen wiederholt.
Die Messungen haben gezeigt, dass der überwiegende Teil der Autofahrer sich an die geltenden Verkehrsregeln hält und entsprechend langsam fährt. Das zu schnell gefahren wird, ist daher nachweislich eher die Ausnahme. Dies dürfte auch darauf zurück zu führen sein, das der Pastor – Sander - Bogen fast ausschließlich von Anwohnern befahren wird, von denen eigentlich angenommen werden darf, dass sie die örtliche Situation kennen und auch wissen, dass hier Kinder spielen.
Obwohl es auf den ersten Blick wegen der wenigen Autofahrer, die sich nicht an die geltenden Geschwindigkeiten halten, nicht zwingend erforderlich ist, weitere Maßnahmen zu ergreifen, wird die Verwaltung dennoch prüfen, ob an der Einmündung des Pastor – Sander-Bogen zur Ottostraße geeignete Maßnahmen ergriffen werden können und welche Kosten hierbei entstehen würden.
