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Umweltwirtschaft, Sportpolitik und Grone




Die städtische Abwasserreinigungsanlage am Rinschenrott und die Kanalrohre müssen hohe Umwelt-Standards erfüllen.

Es sind überwiegend nicht die Gremien mit großer öffentlichen Aufmerksamkeit, in denen Renate Bank seit ihrer Wahl in den Rat der Stadt im Herbst 2006 mitarbeitet. Doch in den kommunalen Betrieben der Umweltwirtschaft werden Millionenbeträge bewegt. Und das ist letztlich Geld der Bürger, das mit Ausdauer und Mut zum Detail verwaltet werden will.

 

Kontrovers wird momentan eine neue Abwassersatzung diskutiert. Die Materie ist komplex, auch rechtlich nicht ohne Klippen. Renate Banks Eindruck der vergangenen Wochen: „Dass wir dichte Kanalrohre haben müssen, ist eigentlich für alle selbstverständlich, aber es sind Ängste entstanden, die nur in mühevoller Kleinarbeit wieder entkräftet werden können.“ Umweltschutz muss eben verständlich für den einzelnen Bürger sein und dürfe nicht den Eindruck erwecken, dass ungerechte, vermeidbare Härten entstehen.

Die regionale Zusammenarbeit der Stadt mit drei Landkreisen werden im Abfallzweckverband gegenwärtig auf eine harte Probe gestellt. Nach dem schweren Unglück auf dem Gelände der Müllbehandlungsanlage Deiderode sind zwar endlich die wichtigsten Versicherungsfragen geklärt, „aber eine dauerhaft funktionsfähige  – und bezahlbare – Müllentsorgung muss erst noch ins Laufen gebracht werden“. Bank: „Wenn wir nicht konsequent handeln, laufen wir Gefahr, dass die Müllgebühren kräftig steigen.“ Die politischen Vertreter müssten also vorausschauend handeln, um nicht den Eindruck zu vermitteln, dass nur noch vollendete Tatsachen verwaltet werden.

 

Als einzige Frau im Sportausschuss möchte sich Renate Bank dafür einsetzen, dass im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in den Sport kommt. Abseits von tradierten Festlegungen sei es wichtig, dass die Vereine verstärkt in die Schulen gehen. Eine einseitige Ausrichtung auf den Spitzensport mit ungleich höheren Aufwendungen kommt ihr in diesem Arbeitsfeld nicht in den Sinn.

 



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