|  | Verkehrssicherheit an der Kreuzung Rosdorfer Weg |
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Antrag zur Sitzung des Bauausschusses am 6. Dezember 2007
Verkehrssicherheit an der Kreuzung Rosdorfer Weg/
Wiesenstraße/Brauweg
Die Verwaltung wird beauftragt,
- die Linksabbiegespur des Rosdorfer Weges an der Kreuzung Wiesenstraße / Brauweg (stadteinwärts) zu entfernen und
- stattdessen die vorhandene Fahrradspur auf dem Rosdorfer Weg spürbar zu verbreitern und durch eine unterbrochene Linie bis zum Radweg in der Wiesenstraße über den Kreuzungsbereich hinaus als Fahrradspur zu kennzeichnen.
Begründung
Bereits in unserer Anfrage zum Bauausschuss am 8. November 2007 wurde die bedrohliche Situation für Radfahrer – Ende August ereignete sich hier ein schwerer Unfall mit erheblichem Personenschaden – an der Kreuzung Rosdorfer Weg / Wiesenstraße / Brauweg geschildert. Die Verwaltung schlug in ihrer Antwort vor, eine Haltelinie zurückzuversetzen, um für den in den Brauweg abbiegenden Verkehr den Blick auf die parallele Radverkehrsfläche zu erleichtern.
Bei einem Vorort-Termin der Fraktion mit Anwohnern wurde aber deutlich, dass die Situation an der Kreuzung als derart unübersichtlich empfunden wird, dass sogar stadtauswärts fahrende Radfahrer es vorziehen, das Fahrrad auf dem linken Bürgersteig zur Überquerung zu schieben. Der Radweg neben der Fahrbahn des Rosdorfer Weges ist zu schmal und endet vor der Kreuzung in einer viel zu eng markierten Spur auf der Fahrbahn; in der Wiesenstraße wird der Radweg erst deutlich hinter der Kreuzung fortgesetzt.
Die o.g. Linksabbiegespur bietet lediglich Raum für einen PKW oder einen mittelgroßen LKW und kann daher ohnehin keine spürbare Entlastung der Kreuzung liefern. Ursprünglich für die LKW-Anlieferung der Wäscherei im Schiefer Weg angelegt, hat sie für den heutigen PKW-Verkehr keinen Einfluss auf den Verkehrsablauf. Insbesondere die Erreichbarkeit der Firma Mahr im Brauweg wäre hierdurch in keiner Weise beeinträchtigt. Die Beseitigung der separaten Linksabbiegespur würde jedoch Raum für eine Verbreiterung des Fahrradstreifens schaffen, und so die Sicherheit für die Radfahrer deutlich erhöhen.
Über die beiden beantragten Punkte hinaus wird von der Verwaltung erwartet, dass sie wie in der Antwort vom 8. November 2007 zugesagt, Pläne für eine grundlegende Umgestaltung des Kreuzungsbereiches entwickelt und auf einem Bürgerforum mit den Anwohnern zu erörtert.

