|  | Alle Schulstandorte werden gesichert |
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Der Rat der Stadt Göttingen hat am 6. Juni 2008 die Schulentwicklungsplanung 2009 bis 2017 für die Grundschulen beschlossen. Die SPD-Fraktion stimmte der umfangreichen Vorlage zu, denn für sie war wichtig, dass damit alle Schulstandorte erhalten bleiben. Wie heißt es so zutreffend? „Kurze Beine brauchen kurze Wege.“
Mit dem Beschluss über die aktualisierte Schulentwicklungsplanung schafft der Rat zunächst für die Grundschulen Klarheit. Für die anderen Schulen ist die Abstimmung mit dem Landkreis erforderlich.
Trotz leicht rückläufiger Schülerzahlen werden alle Grundschulen im Bestand gesichert. Durch die neuen Baugebiete in Herberhausen, Groß Ellershausen, Holtensen und Elliehausen sowie mit dem Kinderbaulandbonus hat die SPD-Fraktion in den zurückliegenden Jahren dazu beigetragen, dass Familien mit Kindern in den Einzugsgebieten aller Schulstandorte günstiges Bauland finden.
Die Stadt habe sich bewusst dafür entschieden, gegebenenfalls auch eine Einzügigkeit einzelner Schulstandorte in Kauf zu nehmen. „Lieber nur eine Klasse in einem Jahrgang als keine Grundschule mehr vor Ort“, betonte der Fraktionsvorsitzende Tom Wedrins.
Wie wichtig diese Entscheidung für die kleinen Ortsteile ist, könne man gar nicht genug betonen, denn ohne Schule hätten sie zu wenig Entwicklungsperspektiven. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Sozialdemokraten auch die Ausweisung eines Baugebietes in Roringen mit hoher Priorität verfolgen. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen eröffne nun die nächsten Verfahrensschritte, informierte Wedrins.
Daneben werde die Stadt Göttingen in den kommenden Jahren die Einrichtung von Ganztags-Grundschulen fortsetzen. Im kommenden Jahr ist die Godehardschule an der Reihe. Danach sollen Jahr für Jahr die Brüder-Grimm-Schule, die Hagenbergschule, die Egelsbergschule, die Höltyschule und die Hainbundschule folgen. Gegenwärtig wird die Erich-Kästner-Schule zur Ganztagsschule ausgebaut.
Die Fraktion sei froh, dass eine der ersten Ganztags-Grundschulen, zudem mit einem Sport- und Englisch-Schwerpunkt, zum kommenden Schuljahr beginnen könne. Der ASC arbeite hier gut mit. Das Konzept werde fortgesetzt, versicherte der schulpolitische Sprecher Fritz-Wilhelm Neumann.

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 Der Schulentwicklungsplan sichert neben der Mittelbergschule Groß Ellershausen auch die Grundschule in Herberhausen.
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