|  | Provisorische Schulpavillons ersetzen |
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Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie viel das Ersetzen der bisherigen Pavillons an Göttinger Schulgebäuden durch feste Bauten kostet. Bei der Betrachtung sind den Investitionskosten auch die jährlichen Betriebskosten gegenüberzustellen sowie eine kaufmännische Betrachtung einer möglichen Finanzierung vorzunehmen.
Begründung:
Die als Provisorien gedachten Pavillons auf den Geländen der Hagenbergschule, Heinrich-Heine-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Personn-Realschule-Weende, Hainberggymnasium-Außenstelle, Theodor-Heuss-Gymnasium, Otto-Hahn-Gymnasium und der Außenstelle des Theodor-Heuss Gymnasium stehen mittlerweile teilweise schon 35 Jahre, obgleich die eigentliche Lebensdauer auf 15 Jahre ausgerichtet ist. Das Provisorium ist zum Dauerzustand geworden. Mit allen Nachteilen die eine solche Lösung hat. Dass der grundsätzliche Bedarf nach einer wirklichen Erweiterung der Schulflächen vorhanden ist, wurde spätestens mit dem Ganztagsausbauprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" der rotgrünen Bundesregierung deutlich. Es könnte daher nicht nur logisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sein, eine Ersetzung der Provisorien durch feste Lösungen anzustreben. Eine solche Betrachtung, auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten jenseits der Kameralistik, um den im Laufe der Zeit entstandenen Investitionsstau im Schulbereich abzuarbeiten.
Andere Schulträger beginnen schon seit einiger Zeit Sonderprogramm für abgängige Pavillonbauten aufzulegen, so zum Beispiel der Wetteraukreis in Hessen. Dort werden die Pavillons durch Gebäude in Massivbauweise ersetzt. Das Schulverwaltungs- und Hochbauamt dort hat für diese standardisierten Bauformen ein Konzept erstellt, womit preiswert gebaut werden kann und überdies die heimischen Bauwirtschaft gefördert wird. Auch Kleve oder Dortmund treiben den Umstieg von Provisorien zu festen Bauten voran. Andere Gemeinden wie Lübeck oder Nordhorn setzen hingegen auf eine Ersetzung der bestehenden Pavillons durch neuere, modernere Pavillons. Wieder andere Gemeinden wie Frankfurt setzen zu Beginn des Schuljahres die Pavillonbauten dort ein, wo der akuteste Raummangel herrscht.
Doch Voraussetzung für ein solches Programm ist, dass alle Fakten auf den Tisch kommen und eine Entscheidung im Lichte der Zahlen gefällt wird.
