|  | Klimaschutz vor Ort - Senkung des Energieverbrauch |
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Der Rat möge beschließen:
"Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, welche Investitionen erforderlich sind, bis zum Jahre 2011 den Verbrauch an Primärenergie in Schulgebäuden um 10 Prozent zu senken. In die Prüfung ist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Grundlage einer sich über 10 Jahre erstreckenden Finanzierung einzubeziehen.
Ergibt sich aus der Prüfung eine offensichtliche Wirtschaftlichkeit der Maßnahme, ist dem Rat umgehend ein entsprechendes Investitionsprogramm vorzulegen."
Begründung
In der Haushaltsvereinbarung von SPD und Grünen wird deutlich, dass die Ratsmehrheit ein kommunales Energiemanagement mit dem Ziel anstrebt, jährlich mindestens ein Prozent des Primärenergieverbrauchs in städtischen Gebäuden einzusparen oder zu substituieren. Dazu bedarf es eines Szenarios, wie wir in den Schulen als zentralen Immobilienbestand der Stadt Göttingen Investitionen einsetzen können, die zu spürbaren Energieeinsparungen und zu einer Bildungsdividende führen. Die mittel- bis langfristig eingesparten Energiekosten können unmittelbar in die Ausstattung unserer Schulen investiert werden. Wir wollen eine in der Doppik gut mögliche Wirtschaftlichkeitsberechnung vornehmen lassen und eine Kosten-Nutzen-Kalkulation durchführen, die der neuen Haushaltsrechnung ebenso gerecht wird wie sie umwelt- und bildungspolitischen Zielen entgegen kommt.
Die energetische Schulsanierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Konkretisierung des Energiemasterplanes 2020 (Ratssitzung vom 12. Mai 2006). Die am 9. September 2005 von uns beantragte Prüfung einer möglichen Sanierung bzw. Ersetzung von Pavillons ist bereits von der Verwaltung erledigt worden. Hieran lässt sich auch ansetzen, wenngleich die damalige Prüfung kein eindeutiges Ergebnis hervorgebracht hat.
