|  | Vorbildliche Jugendarbeit bei Sparta Göttingen |
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Über die vorbildliche Jugendarbeit im Sportverein hat sich die SPD-Stadtratsfraktion vor Ort bei Sparta Göttingen informiert. Der 1970 gegründete Verein, so berichtete „Sparta-Legende“ Hansi Lechte den Ratsmitgliedern, legt viel Wert auf eine gelungene Integrationsarbeit mit den 250 jugendlichen Mitgliedern, deren Migrationshintergrund sehr verschieden ausfällt. Türken, Russlanddeutsche oder Roma bringen unterschiedliche Wertvorstellungen mit, die mit sportlichen Leistungszielen zu Gemeinsamkeiten gebracht werden. Die Trainer arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen oft über das normale Maß hinaus zusammen, um ihnen den Weg in eine vernünftige und erfolgreiche Zukunft auch außerhalb des Fußballs zu ebnen. Die Grundaussage ist für Lechte klar: „Für uns zählt eine gute Sozialarbeit mehr als teure Spieler“. Der Lohn sind zahlreiche „Eigengewächse“ in den obersten Mannschaften.
Sparta, überwiegend im Fußball aktiv, verfügt über einen Kunstrasenplatz, den er kostenlos nutzen kann, solange die finanzielle Eigenbeteiligung noch nicht „aufgebraucht“ ist. Positiv äußerten sich Lechte und die Vereinsvertreter Dirk Hahner und Jens Richter über die Zusammenarbeit mit der Göttinger Sport- und Freizeit-Gesellschaft, etwa bei der Unterhaltung der Sportanlagen. Sparta hat Ende der 90er Jahre sein Vereinsheim mit großem Engagement im ehemaligen Hausmeisterhaus der benachbarten Gesamtschule eingerichtet. Diesen Treffpunkt lernte die Fraktion sogleich bei ihrer außerhalb des Rathauses abgehaltenen wöchentlichen Sitzung kennen. Zudem arbeitet der Verein im Weststadt-Forum mit.
Die aktiven Jungen und Mädchen werden von Anfang an ins Vereinsgeschehen eingebunden, tragen Verantwortung, machen Jugendleiter-Scheine und qualifizieren sich für Trainerlizenzen. Positiv fielen auch die Äußerungen der Vereinsvertreter zur Absicht der SPD-Fraktion aus, die Vereinsbeiträge sozial schwacher Jugendlicher künftig von der Stadt zu finanzieren. Die Sozialdemokraten setzen in ihrer Sozialpolitik neben bildungspolitischen Elementen wie Einschulungshilfen, Schulessen und freier Bibliotheksnutzung bewusst auf die Zusammenarbeit mit den Sportvereinen, die diese Aufgabe mit großem Engagement übernehmen. Lechte: „Das hilft uns sehr, keine Jugendlichen aus finanziellen Gründen abweisen zu müssen.“
Sehr interessante Internet-Seiten von Sparta.
