Die Zukunft gehört der Sonne, deshalb haben die Sozialdemokraten im Rat der Stadt Göttingen einen Antrag in den Jugendhilfeausschuss eingebracht in dem die Verwaltung aufgefordert wird zu prüfen, an welchem Standtort ein Wasser- und/oder ein Solarspielplatz im Zuge der Spielplatzsanierung gebaut werden kann. Die Verwaltung wird ferner beauftragt, die Kosten zu ermitteln und mit der Stadtwerke Göttingen AG und der Eon Mitte AG in Kontakt zu treten, in welchem Umfang die etwaigen Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Spielplatzsanierung getragen würden.
„Einen solchen Erlebnisspielplatz gibt es bereits in Heidelberg, wo dieser mit großer Begeisterung von den Kindern angenommen wird,“ so Stephan Klecha, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.
"Spielerische Experimente mit Wasser und Strom, sind eine gute Gelegenheit sich mit der Energiegewinnung auf spielerische Art auseinander zu setzten,“ erklärt Klecha.
„Auf einem Energiespielplatz können Kinder praktisch erspielen, wie die Nutzung erneuerbarer Energien funktioniert. Auf einem Solarspielplatz können Kinder zum Beispiel im Wettstreit mit einer Solarstromanlage einen Springbrunnen antreiben oder auf einem Wasserspielplatz mit Körperkraft Wasser in ein Becken hoch schöpfen. Dieses Wasser treibt dann zum Beispiel ein Wasserkarussell an, informiert Klecha abschließend.
