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Der Sportausschuss möge dem Rat zum Beschluss empfehlen:

Die Verwaltung wird beauftragt,
mit der GÖSF ein Konzept zu erarbeiten, welches Bewegungsmöglichkeiten im Wohnumfeld für Seniorinnen und Senioren schafft. Hierzu soll die Verwaltung insbesondere den Dialog mit den großen Wohnungsbaugesellschaften in Göttingen suchen. Auch die Krankenkassen, der Stadtsportbund und in der Altenarbeit bewanderte Träger sollen zur Unterstützung mit ins Boot geholt werden.
Über die Ergebnisse des Konzeptes ist im Sportausschuss zu berichten.

Begründung
Seniorinnen und Senioren machen einen immer größeren Anteil an der Bevölkerung aus. Viele ältere Menschen engagieren sich in Sportvereinen, sei es als ÜbungsleiterInnen oder als Teilnehmer an Sportangeboten, nutzen die in Göttingen vorhandenen Sportanlagen und Einrichtungen der GoeSF. Dabei wissen sie, dass Sport treiben gesund und fit hält. Viele von diesen Menschen haben seit ihrer Kindheit bzw. Jugend eine Neigung zum Sport und haben in jeder Etappe ihres Lebens Sport getrieben. Darüber hinaus gibt es aber auch Menschen, die im Laufe ihres Lebens nicht zum Sport gefunden haben. Es ist unwahrscheinlich, dass sie sich erst als SeniorInnen in Sportvereinen engagieren oder Wege zu Sportanlagen, und sei es nur dem Badeparadies, auf sich nehmen. Für sie muss es dennoch Anreize geben, sich zu bewegen, um möglichst bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben. Hierfür erscheint es sinnvoll, dass man möglichst niedrigschwellige Angebote in Wohnortnähe schafft. So wie Kinder die Befestigungen von Wäscheleinen als Tore zum Fußball spielen benutzen, muss es möglich sein, für ältere Menschen sportanimierende Räume und Gelegenheiten zu schaf-fen.
Für einen Großteil der älteren Bevölkerung würde es beispielsweise einen  Bewegungsanreiz bedeuten, den Abstand von Sitzbänken zu verkleinern und das Angebot an selbigen deutlich zu erhöhen. Denn viele ältere Menschen scheuen das Spazierengehen, weil sich ihnen nicht oft genug die Gelegenheit bietet, eine kurze Sitzpause einzulegen. Allein eine solche Maß-nahme würde mehr ältere Menschen dazu bewegen, sich zu bewegen.
Um solche oder andere Maßnahmen umzusetzen, bedarf es einer gemeinsamen Aktion der Sportverwaltung und anderer Akteure, zum Beispiel von Wohnungsbaugesellschaften wie der Städtischen Wohnungsbau, Wohnungsgenossenschaft und Volksheimstätte. Auch der Stadtsportbund und Träger der Altenarbeit wären an einer solchen Planung und späteren Umsetzung zu beteiligen.



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