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| 15.01.2009 - Keine Testkäufe von Jugendlichen |
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|  | Kein Druck auf Polizeischüler | |  | | |  |

„Wir bleiben dabei: Jugendliche als Testkäufer beim Alkoholverkauf lehnen wir ab!“ so die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Helmi Behbehani. Immer wieder gebe es Forderungen auch vom CDU-Innenminister Schünemann, Jugend-liche einzusetzen, um zu überprüfen, ob sich Ladenbesitzer an die Jugendschutzbestim-mungen beim Alkoholverkauf hielten. Dabei sei für die SPD-Ratsfraktion klar, dass Alko-holmissbrauch mittlerweile ein massives Problem sei. Allerdings dürften Jugendliche nicht als Testkäufer zu illegalen Taten gedrängt und ausgenutzt werden. „Das ist auch eine Art Kriminalisierung, viel wichtiger ist es, dass es z.B. ausreichend Jugendzentren und Frei-zeitangebote für Jugendliche gibt!“ meint Behbehani. Testkäufe seien nur ordnungsrechtli-che Maßnahmen, die verdrängten, dass eine präventive Arbeit viel entscheidender sei. „Was nützen tausend Anzeigen, wenn sich keiner um die Jugendlichen kümmert?“ Auch aktuell debattierten Vorschlägen, Polizisten in der Ausbildung oder Auszubildende in Kommunalverwaltungen als Testkäufer zuzulassen, erteilt die SPD-Fraktion eine Absage. „Was, wenn Auszubildende das nicht wollen?“ fragt Behbehani. Da alle Auszubildende auch in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber ihrem Dienstherrn stünden, könne man nicht davon ausgehen, dass Auszubildende wirklich freiwillig als Testkäufer herangezogen werden würden. Ohne Abschluss sei es schwierig, etwas bei Vorgesetzten, die später die Beurteilung abgeben, abzulehnen. 
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