|  | Schließung würde Partnerschaft von Stadt und Universität belasten |
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„Für uns ist das ‚„Theater im OP“’ (ThOP) fester Bestandteil der Göttinger Kulturlandschaft. Die Universität muss diese Einrichtung erhalten“, fordern SPD-Fraktionschef Tom Wedrins und der städtische Kulturausschussvorsitzende Frank-Peter Arndt. Nicht umsonst sei das ThOP fester Bestandteil des Göttinger Kulturentwicklungsplanes. Die Vielfalt der Theaterlandschaft mit Jungem Theater, Deutschem Theater und Theater im OP würde erheblich leiden.
Der Versuch der Universitätsleitung, den ThOP-Förderverein zur Finanzierung von festen Personalkosten zu zwingen, sei als Versuch zu werten, sich von dem bundesweit einmaligen Theater zu trennen. „Der Universitätsspitze müsste klar sein, dass der kleine Förderverein die ihm zugewiesene Aufgabe nicht stemmen kann“, kritisierte Arndt.
Sauer stößt der SPD-Ratsfraktion auch der Zeitpunkt der Diskussion um die ThOP-Schließung auf. Gerade jetzt habe sich das Verhältnis zwischen Stadt und Universität entspannt und werde nun unnützt belastet. So sei der von der Universität eingerichtete Faculty-Club in der Sternwarte, der einem eher geschlossenen Kreis die Pflege akademischer Kultur einer Exzellenzuniversität ermöglichen solle, von der Stadt mit 50.000 Euro bezuschusst worden: „In Zeiten knapper Kassen ist uns das nicht leicht gefallen, aber die alte Zusage konnten wir nicht mehr brechen! Jetzt aber beschädigt die Universitätsleitung Teile der auch für uns wichtigen Kulturlandschaft – das ist kein Umgang!“ betont Tom Wedrins.
Somit wäre die ThOP-Schließung auch ein Schlag gegen die gute Partnerschaft von Stadt und Universität. Die SPD-Ratsfraktion abschließend: „Wir fordern die Universitätsleitung auf, für das ThOP eine zukunftsfähige Finanzierung aufzustellen und damit auch einen Beitrag für die Partnerschaft von Stadt und Universität zu leisten.“
