|  | Wallaufgang Geismartor: SPD drängt auf Umgestaltung! |
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 Diese Ecke gehört zum "Natur- und Baudenkmal" historischer Wall!
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 Steile Treppe, reichlich Unrat.
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 Wenig einladend - der Wallaufgang am Geismartor.
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 Wo bitte geht es hier auf den Wall?
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Am Donnerstag, 23. Februar 2006, hat die Stadtverwaltung dem Bauausschuss vor Ort ihr „Entwicklungskonzept für die historische Wallanlage“ vorgestellt. Vorgesehen ist laut Vorlage der Verwaltung: die Freistellung der Wallaufgänge von Unterwuchs, der Rückbau der Treppenanlage nahe ehemals Grotefend, das Freischneiden von Blickachsen zum Leinekanal und zum Bahnhofsvorplatz, die Erneuerung der wassergebundenen Wegedecke von der Oberen-Masch-Straße bis zur Groner-Tor-Straße und die Ergänzung der Sommerlindenallee um neun Bäume. Dieses Konzept hat der Ausschuss mit einigen Änderungen einhellig zustimmend zur Kenntnis genommen.
Es sei natürlich zu begrüßen, dass die Verschönerung des historischen Walls als Natur- und Baudenkmal voran gehe, so Fraktionschef Tom Wedrins und Ratsherr Christian Henze. Beide drängen aber jetzt darauf, dass es im Rahmen dieses Konzeptentwurfs endlich auch eine Lösung für den Wallaufgang neben am Geismartor gibt: „Hier muss endlich was passieren!“ fordern Wedrins und Henze. Glasscherben, Dreck und Unrat sowie eine unübersichtliche Bausituation führten dazu, dass der unwirtliche Ort von Passanten gemieden werde. „Eine offene Gestaltung könnte verhindern, dass es unerwünschte Rückzugsecken gibt, die nicht einsehbar sind“, schlagen beide vor.
Bisher findet dieses Problem im Wallkonzept keine Erwähnung. „Wir werden aber von der Verwaltung verlangen, hier endlich tätig zu werden!“ Das Problem sei schließlich seit Jahren bekannt und müsse endlich gelöst werden. Henze: „Der Wall als Schmuckstück der Göttinger Innenstadt hat etwas Besseres verdient als diesen Schandfleck. Bei der Lösung des Problems sind alle Anlieger zu denen vor allem die Volksbank gehört, einzubeziehen. Wir sind sicher, auf offenes Gehör zu stoßen, erste Gespräche werden bereits geführt,“ so Wedrins und Henze abschließend.
