|  | Förderung der Weststadt startet im Sommer |
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Als großen Erfolg für die Weststadt wertet die SPD-Ratsfraktion die Aufnahme des Bereiches „Westlich Maschmühlenweg“ in das Städtebauförderprogramm „Die Soziale Stadt“. Seit 2004 hatte sich Göttingen zunächst erfolglos beim Land um diese Förderung beworben. Nun werden im Sommer die ersten 157.000 Euro als Anschub zur Verfügung stehen.
Der Projektbereich gliedert sich in drei Bereiche: „Pfalz-Grona-Breite“, „Maschmühlenweg“ und „Nördlich Hagenweg“. Sie bilden einen strukturell zusammenhängenden Siedlungsbereich mit knapp 3.000 Einwohnern im Kern der Göttinger Weststadt, der durch seine soziale und kulturelle Situation, seine stadtstrukturelle Vernetzung, aber auch durch seine Konzentration der Benachteiligung aus der Vielfalt des Stadtteils herausragt, wie Frank-Peter Arndt, sozialpolitischer SPD-Fraktionssprecher erläuterte.
Ausgehend von der Weststadtkonferenz und von Beschäftigungs- und Kulturinitiativen konnten mit Unterstützung der Stadt bereits wichtige Anstöße zur sozialen Stabilisierung des Gebietes entwickelt werden. Jetzt aber geht es um ein umfassendes Investionsvolumen von nicht weniger als 4,8 Millionen Euro über mehrere Jahre. Nach Groner Vorbild wird als erstes ein offizieller Unterausschuss zur Anwohnerbeteiligung gebildet.
